Scrum Master Pairing: Von Kollegen lernen

„In 3 Tagen zum Scrum Master“: Tatsächlich ist für die Zertifizierung zum Scrum Master meist nur ein dreitägiger Workshop und das Bestehen des schriftlichen Abschlusstests nötig. Aber macht dieses Zertifikat – egal ob CSM (Scrum Alliance) oder PSM (scrum.org) – bereits einen guten Scrum Master? Nein. Das Zertifikat bestätigt, dass das nötige theoretische Basiswissen zum Scrum Guide vorhanden ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das Zertifikat ist keine Ausbildung und garantiert nicht, dass die gelernte Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Enttäuschung ist vorprogrammiert, wenn Unternehmen erwarten, dass es nach dem Workshop „läuft“. Um ein guter Scrum Master zu werden, benötigt es Zeit, Lern- und Verbesserungsbereitschaft und idealerweise die Wegbegleitung durch erfahrene Kollegen. Ich möchte Ihnen in diesem Blogartikel Scrum Master Pairing vorstellen, eine spezielle Form der kollegialen Fallberatung, mit der ich in der Scrum-Master-Praxis gute Erfahrungen gemacht habe.

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Neuer Online-Workshop "Richtig gute User Stories" zum Frühbucherpreis

Unser Blogartikel "So schreiben Sie richtig gute User Stories" zählt zu den meistgelesenen Posts im Teamprove-Blog und auch in unserer täglichen Arbeit sehen wir, dass der Einsatz von User Stories gar nicht so einfach ist, wie es in der Theorie aussieht. EIN Satz, der Ihr Team erfolgreicher macht: Das ist das Ziel unseres neuen Online-Workshops, mit dem Sie lernen, wie Sie zielgerichtet diskutieren und exzellente User Stories schreiben.

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Was bringt Selbstorganisation? Eine Frage der Perspektive!

Für unseren September-Scrumtisch hatten wir als Schwerpunktthema Selbstorganisation gewählt – und damit eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Vor allem die Frage „Was bringt’s?“ hat uns gezeigt, dass bei der Nutzenargumentation häufig übersehen wird, dass die Vorteile von Selbstorganisation nicht für alle Beteiligten dieselben sind.

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Einladung zum Online-Scrumtisch am 25.10.19

Seit Ende 2018 gibt es unseren monatlichen Online-Scrumtisch und das Konzept kommt an: Die Teilnahme ist ohne großen Aufwand während der Arbeitszeit möglich und das Remote-Format bietet Scrum Mastern die Möglichkeit, sich auf einer ortsunabhängigen Plattform zu vernetzen. NEU: Ursprünglich für die Scrum Master unserer Kunden ins Leben gerufen, öffnen wir unsere Community nun für alle interessierten Scrum Master. Nächster Termin: 25.10.2019 - sind Sie dabei?

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Innovationskongress & IHK Hessen: Treffen Sie uns in Wiesbaden und Wetzlar!

Im Oktober nehmen wir an zwei spannenden Veranstaltungen in Hessen teil und freuen uns auf spannende Gespräche über Digitalisierung und Innovation – vielleicht auch mit Ihnen? Melden Sie sich gerne bei uns, falls Sie vor Ort sind!

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Agile Irrtümer #1: „Commitment ist ein Leistungsversprechen“

In unseren Projekten begegnen uns immer wieder agile Missverständnisse, die sich teilweise hartnäckig halten und die sich häufig zu folgenschweren Fallstricken entwickeln – ein guter Anlass für unsere neue Blog-Serie „Agile Irrtümer“! Den Auftakt macht die weit verbreitete Auffassung, dass Sprint-Commitments als Leistungsversprechen des Teams zu verstehen sind.

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Trendpaper Retrospektiven 2019 - jetzt downloaden!

Retrospektiven sind in unserer Arbeit mit agilen Teams ein wichtiges Tool und wir sind überzeugt, dass hier in vielen Unternehmen noch wertvolles Potenzial brach liegt. Deshalb hatten wir kürzlich zu einer Online-Umfrage aufgerufen - herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die uns spannende und oft auch überraschende Einblicke in ihre Retrospektiven gewährt haben! Unser "Trendpaper Retrospektiven 2019" liefert nun die Auswertung, wie Unternehmen aktuell mit Retrospektiven arbeiten.

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Was ist eigentlich … eine Community of Practice (CoP)?

Wenn sich Ihr Unternehmen mitten in der agilen Transformation befindet, verändern sich auch Ihre Strukturen: Waren Ihre Teams und Abteilungen bislang funktional organisiert, bilden sich nun idealerweise kleine, crossfunktionale Teams. Das bedeutet, Ihre bestehenden Gruppen aus eng vernetzten Spezialisten werden auseinandergerissen, auf verschiedene Teams verteilt und dadurch meist auch räumlich getrennt. Was aus Sicht der Selbstorganisation für das einzelne Team wichtig und richtig ist, hat für die Gesamtorganisation aber einen wesentlichen Nachteil: Der Wissenstransfer leidet – nicht erst im Laufe der Skalierung, sondern erfahrungsgemäß bereits bei zwei crossfunktionalen Teams. Die fachlichen Spezialisten profitieren untereinander nicht mehr von ihren Erfahrungen und es wird schwieriger, bei konkreten Alltagsproblemen schnell Unterstützung zu erhalten. Innerhalb der einzelnen Teams bilden sich Wissensinseln, die neu vernetzt werden müssen.

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Agilität = Führungslosigkeit? Was Unternehmen von der Feuerwehr lernen können.

Oft wird uns in Erstberatungen die Frage gestellt: „Müssen wir jetzt eigentlich alle Hierarchien abschaffen, wenn wir agiler werden wollen?“ Die kontroverse Diskussion um den richtigen Führungsstil und das richtige Maß an Strukturen sorgt in vielen Unternehmen für Unsicherheit. Ich erkläre meinen Standpunkt gerne am Beispiel der Feuerwehr – hier sieht man sehr deutlich, dass sich Agilität und Führung nicht ausschließen, ganz im Gegenteil!

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Praxis-Insights: Agil skalieren mit teamübergreifenden Retrospektiven

Missverständnisse, fehlende Kommunikation oder Konflikte belasten nicht nur die Kollaboration innerhalb eines Teams, sondern in größeren agilen Projekten auch die Abläufe zwischen den Teams. Wenn Scrum skaliert, braucht es deshalb eine Möglichkeit, neben den teaminternen Prozessen auch die Zusammenarbeit zwischen den Teams zu analysieren und kontinuierlich zu verbessern. Die einfachste Lösung ist es, regelmäßig zu teamübergreifenden Retrospektiven einzuladen.
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Case Study Agile Transformation: Interview mit Joachim Schuler, AIM GmbH

In unserem Blogartikel „Scrum sprengt die Grenzen von Software“ haben wir erläutert, warum Agilität auch in Non-IT-Unternehmen funktioniert. Wir möchten Ihnen ein Unternehmen mit klassischer Produktentwicklung vorstellen, das wir bei der Scrum-Einführung begleitet haben: Die AIM GmbH entwickelt und produziert Highend-Schnittstellen-Module bestehend aus Hardware- und Softwarekomponenten für den Test und die Simulation von Datenbussen und Netzwerken in der Luft- und Raumfahrt. Nach einem erfolgreichen Scrum-Pilotprojekt hat inzwischen die gesamte Entwicklungsabteilung mit Hard- und Softwareentwicklung agil skaliert. AIM-Geschäftsführer und Leiter der Entwicklung Joachim Schuler gibt Einblick in den Transformationsprozess.

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„Dicke Luft“: Praxis-Insights aus dem Workshop Konfliktmanagement

„Kompetenz im Konfliktmanagement“ wird in vielen Stellenausschreibungen für Scrum Master gefordert. Egal ob es der unausgesprochene „Elefant im Raum“ ist oder offene Eskalation droht: Ohne Frage ist der Umgang mit unangenehmen Situationen im Team eine wichtige Aufgabe, der jeder Scrum Master gewachsen sein sollte. Gar nicht so einfach, denn Konflikte haben viele Gesichter, von latenter Antipathie und Frustration über Ärger und Angst bis hin zu verbaler Aggression oder klassischem „Mobbing“.

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O-TON: 10 Fragen an unseren Agile Coach Christoph Krumm

In unserer Blog-Serie "O-TON" plaudern wir über unseren Job und unsere Leidenschaft für Agilität - diesmal mit Christoph Krumm, der unsere Kunden seit Mai 2019 als Coach begleitet.
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Scrum Master in Teilzeit: Wenn Unternehmen am falschen Ende sparen

Er sorgt dafür, dass das Team effektiv arbeiten kann. Er verbessert die Kommunikation, beseitigt Hindernisse und achtet darauf, dass alle Beteiligten die Scrum-Regeln und Scrum-Werte verstehen und einhalten. Er ist Coach, Berater und Servant Leader in Personalunion: der Scrum Master. Wer sich mit Scrum auseinandersetzt, weiß um die zentrale Bedeutung dieser Rolle für den Erfolg von Scrum. Wir erleben es jedoch in der Praxis immer wieder, dass Unternehmen aus Effizienzgründen versuchen, einen Entwickler aus Team A parallel als Scrum Master in Team B einzusetzen, sozusagen „in Teilzeit“. Die Argumentation: Außerhalb von Team A ist der Entwickler als Scrum Master schließlich neutral und gerät nicht in einen Zielkonflikt, oder?

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Praxis-Insights aus dem Workshop „Agilität erleben“

„Sehr gut investierte Zeit“ – so lautete die Einschätzung der Teilnehmer unseres eintägigen Workshops „Agilität verstehen“, den wir kürzlich bei einem europäischen Dienstleistungsunternehmen durchführten. Das gemeinsame Agilitätsverständnis ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor für agile Transformationen. Weil Agilität nicht ganz so simpel ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Weil deshalb nach wie vor viele agile Transformationen scheitern, und zwar völlig branchenunabhängig. Weil Agilität eine Haltung ist und kein Set an Methoden. Ja, das Agile Manifest ist schnell gelesen. Vier Leitsätze, zwölf Prinzipien, die sich alle logisch anhören und zumindest in der Softwarebranche bereits seit vielen Jahren im Einsatz sind. Aber die agilen Werte tatsächlich zu leben und jeden Tag anzuwenden ist anstrengend. Agilität lässt sich nicht erzwingen oder anordnen – und darin liegt eine der größten Herausforderungen der Organisationsentwicklung.

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O-TON: 10 Fragen an unseren Agile Coach Sabrina Tratsch

In unserer Blog-Serie "O-TON" plaudern wir über unseren Job und unsere Leidenschaft für Agilität - diesmal mit Sabrina Tratsch, die seit April 2019 unser Coach-Team verstärkt.
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Event-Rückblick: Unser Learning aus der Messe "Zukunft Personal Süd"

Anfang April waren wir das erste Mal auf der HR-Fachmesse „Zukunft Personal Süd“ mit einem Stand und einem Vortrag vertreten. Die Messe war gut besucht und das Fachpublikum sehr interessiert an modernen Ansätzen und neuen Ideen, um ihre Organisation und die Prozesse im HR-Bereich zu verschlanken. Eines unserer Learnings aus den beiden Tagen in Stuttgart: Ein großer Teil der Personaler ist noch fokussiert auf eher technikgetriebene (Software-)Lösungen. Unternehmenskultur im Zusammenhang mit Personalentwicklung & Teambuilding war hingegen für viele Besucher Neuland und das Thema noch sehr erklärungsbedürftig.

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Scrum sprengt die Grenzen von Software

"Scrum hört sich gut an, aber zu uns passt das nicht", "Hardware-Entwicklung arbeitet doch mit viel längeren Zyklen“, „Wie sollen crossfunktionale Teams funktionieren, wenn Teile der Fertigung ausgelagert sind?“ - Diese und ähnliche Aussagen hören wir häufig, wenn es um Scrum außerhalb der Softwareentwicklung geht.

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Event-Rückblick: Von der Anstiftung zum Andersdenken bis Agile & Feuerwehr

Auch in den letzten Wochen waren wir wieder als Speaker auf Konferenzen unterwegs, unter anderem auf dem Digital Future Congress in Frankfurt und der Konferenz Transform to Agile in München. Unser Eindruck: Die Themen Digitalisierung und Agile sind in der Breite angekommen und es geht inzwischen nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Viele Unternehmen konnten inzwischen positive Erfahrungen in Pilotprojekten sammeln und suchen nun nach Wegen, die unternehmensweite Transformation zu bewältigen.

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Unser Besuch bei den CLOWN DOKTOREN

Mit unserer Weihnachtsspende 2018 hatten wir die gemeinnützige Organisation CLOWN DOKTOREN e.V. unterstützt. Kürzlich konnten wir den Verein gemeinsam mit dem Teamprove-Team besuchen und waren beeindruckt vom Engagement der Clown-Doktoren, mit ihrer Humortherapie mehr Lachen und Freude in den Alltag der oft schwerkranken Kinder zu bringen. Hier einige Fotos, die bei unserem Treffen mit "Dr. Schienbein" (alias Dieter Gorzejeska, 2. Vorsitzender) und "Dr. Pille-Palle" (alias Gianna Matysek) entstanden sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Spende hier in den besten Händen ist.
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