Was ist eigentlich eine Community of Practice (CoP)?

Wenn sich Ihr Unternehmen mitten in der agilen Transformation befindet, verändern sich auch Ihre Strukturen: Waren Ihre Teams und Abteilungen bislang funktional organisiert, bilden sich nun idealerweise kleine, crossfunktionale Teams. Das bedeutet, Ihre bestehenden Gruppen aus eng vernetzten Spezialisten werden auseinandergerissen, auf verschiedene Teams verteilt und dadurch meist auch räumlich getrennt. Was aus Sicht der Selbstorganisation für das einzelne Team wichtig und richtig ist, hat für die Gesamtorganisation aber einen wesentlichen Nachteil: Der Wissenstransfer leidet – nicht erst im Laufe der Skalierung, sondern erfahrungsgemäß bereits bei zwei crossfunktionalen Teams. Die fachlichen Spezialisten profitieren untereinander nicht mehr von ihren Erfahrungen und es wird schwieriger, bei konkreten Alltagsproblemen schnell Unterstützung zu erhalten. Innerhalb der einzelnen Teams bilden sich Wissensinseln, die neu vernetzt werden müssen.

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Was ist eigentlich Domain Driven Design (DDD)?

Nahezu jedes Software-System arbeitet mittlerweile in einem komplexen und dynamischen Umfeld. Kundenwünsche, Marktfaktoren und Technologien ändern sich schneller als je zuvor, so dass eine anpassungsfähige IT zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Der stetige Wandel macht den Aufbau von aktuellem Domänenwissen für Entwickler mühsam. Die Folge: Softwareentwicklungen gehen immer häufiger an den Vorstellungen des Auftraggebers vorbei, da die Kommunikation zwischen Entwicklern und Fachleuten an Verständnisproblemen leidet. Ein populärer Lösungsansatz für diesen Konflikt ist Domain Driven Design.

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DDD

Was ist eigentlich ... Definition of Done (DoD)?

Kennen Sie die Situation: In Meetings erhalten Sie vom Team Aussagen wie „Dieser Task ist so gut wie erledigt“ oder „Die User Story ist eigentlich fast fertig“. Wunderbar, alles „in time“ – doch am Ende des Sprints stellen Sie erstaunt fest, dass nur ein Teil der User Stories lieferbar ist. Das Problem: Ob ein Inkrement fertig ist, wird von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich definiert und interpretiert. Woher wissen Sie also, wann eine Aufgabe wirklich abgeschlossen ist? Was erwarten Kollegen oder der Product Owner? Um langwierige Diskussionen und unliebsame Überraschungen zu vermeiden, gibt es in agilen Teams das Artefakt „Definition of Done“ oder kurz „DoD“.

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Was ist eigentlich… Continuous Delivery?

Neu entwickelte Software möglichst zügig ausliefern oder lieber erst ausgiebig testen? Der Spagat zwischen immer kürzeren Releasezyklen einerseits und Qualitätssicherung andererseits gießt kontinuierlich Öl auf den schwelenden Konflikt zwischen Software-Entwicklung und IT-Betrieb. Ein Konflikt, in dem beide „Parteien“ das übergeordnete – und gemeinsame – Ziel aus den Augen verlieren: die richtigen Features schnell und hochwertig zum Endkunden zu bringen und so einen Mehrwert für das Unternehmen zu generieren. In diesem Zusammenhang verspricht Continuous Delivery eine deutliche Beschleunigung, ohne Abstriche bei der Qualität und Stabilität zu machen. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff genau?

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Was ist eigentlich… DevOps?

Wie können wir neue Ideen schneller umsetzen? Wie reagieren wir flexibler auf Kundenwünsche und Marktveränderungen? Und wie stellen wir trotz kürzerer Innovationszyklen stabile und fehlerfreie Software sicher? Um in dynamischen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben, muss moderne IT hohen Anforderungen gerecht werden. In diesem Zusammenhang ist immer häufiger von „DevOps“ die Rede - eine Philosophie, die auf ein engeres Zusammenrücken der konkurrierenden Bereiche Softwareentwicklung (Development) und IT-Betrieb (Operations) setzt. Aber was genau ist der Grundgedanke der Bewegung, die bei Unternehmen wie Netflix, Walmart, Amazon oder Facebook bereits erfolgreich im Einsatz ist?

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Was ist eigentlich ... iteratives Arbeiten?

Haben Sie heute schon einen Kaffee getrunken? Dann haben Sie vermutlich ein iterativ entwickeltes Produkt benutzt, vielleicht eines der Nespresso-Modelle EN166, EN266, EN520 oder EN550 - je nachdem in welcher Iteration Sie Ihre Maschine gekauft haben. Ob Kaffeemaschine, Smartphone, Computer, Fotoapparat oder Software: Sehr viele Produkte werden iterativ entwickelt, d.h. es wird eine vorläufige Version vorgestellt, anschließend sofort hinterfragt und auf Basis des Feedbacks weiter verbessert, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

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Was ist eigentlich ... eine Retrospektive?

Menschen machen Fehler. Und je komplexer das Projekt, desto höher die Fehlerquote. Aber der Anglizismus „Lessons Learned“ bringt es auf den Punkt - wir müssen dieselben Fehler nicht zweimal machen. Genau deshalb ist es sinnvoll, mit der Nabelschau eines Projekts nicht wie im klassischen Projektmanagement bis zum Ende zu warten, sondern bereits projektbegleitend zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. In agilen Projekten sind die sogenannten Retrospektiven Pflichtbestandteil des Projektablaufs, um Qualität und Effizienz zu erhöhen und das Team zu stärken. Aber wie läuft das genau?

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Was ist eigentlich ... intrinsische Motivation?

Jedes Unternehmen wünscht sich ein motiviertes Team - das gilt auch und ganz besonders im "War of Talents" um Fachkräfte. Aber wie schafft man das als Arbeitgeber? Eine Erkenntnis vieler Studien: Geld ist nicht alles, sondern für unsere Motivation spielen auch noch andere (häufig wichtigere) Faktoren eine Rolle. In dem Zusammenhang ist immer wieder von „intrinsischer Motivation“ die Rede – diesen wichtigen Fachbegriff nehmen wir deshalb etwas genauer unter die Lupe.

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Was ist eigentlich ... die Engpasstheorie?

In unserem Artikel über Software-Kanban haben wir die Engpass-Theorie nur knapp angerissen – da diese für das Verständnis der Prozessoptimierung ausschlaggebend ist, greifen wir die „Theory of Constraints“ hier nochmal etwas ausführlicher auf.

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Was ist eigentlich ... das Agile Manifest?

Alle Welt spricht von Agilität, von Scrum, Kanban und Design Thinking, von neuer Unternehmenskultur - aber woher kommt die agile Bewegung eigentlich? Ein wichtiger Eckpfeiler für das Verständnis von Agilität ist das „Agile Manifest“, dem wir deshalb einen eigenen Glossar-Beitrag widmen.

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Was ist eigentlich ... ein Projekt?

Wir starten unsere Teamprove-Glossar-Reihe "Was ist eigentlich ...?" mit einer ganz grundlegenden Frage: Was ist ein Projekt genau? Rund 3.000 Mal täglich wird der Suchbegriff „Definition Projekt“ bei Google eingegeben - die Frage scheint also viele zu beschäftigen. Und das ist auch gut so, schließlich erfordert jedes Projekt ein Projektmanagement und bindet damit Ressourcen im Unternehmen. Zeit, Mitarbeiter und nicht zuletzt Geld. Es macht also durchaus Sinn, Aufgaben von echten Projekten zu unterscheiden, um nicht ständig mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

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