Teamprove-Einblicke: Wie wir lange Remote Sessions auflockern

Viele Teams arbeiten aktuell remote und versuchen Teamwork im Homeoffice so zu gestalten, dass es sich anfühlt wie vorher: ein nettes und produktives Miteinander. Wir sind bereits seit der Gründung von Teamprove vor 7 Jahren ein verteiltes Team und möchten unsere Erfahrungen gerne teilen. Unser Quartals-Teamtreffen „Teamprove-Day“ – eigentlich immer ein Präsenz-Meeting – fand Anfang Mai als zweitägiges Remote-Meeting statt. Dabei haben wir unterschiedlichste Elemente eingesetzt, die lange virtuelle Sessions unterstützen und auflockern.

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Daily Online-Kaffeepause: Was bringt's?

Corona hält die Welt weiterhin in Atem und hat bei vielen auch den Arbeitsalltag auf den Kopf gestellt. Teams arbeiten von einem Tag auf den anderen zu 100 Prozent verteilt, Kollegen sind nicht mehr nur eine Tür entfernt und auch Teamleiter werden mit unterschiedlichsten neuen Herausforderungen konfrontiert – organisatorisch, zwischenmenschlich und im persönlichen Selbstmanagement. Für Arbeitspsychologen sind die Isolation und das Abbrechen des gewohnten Informationsflusses einer der größten Stolpersteine am Remote-Work-Arbeitsmodell. Wenn der ungezwungene kollegiale Austausch beim Mittagessen oder beim Feierabendbier ebenso fehlt wie externe Impulse durch berufliche und private Netzwerke, brauchen wir neue Kommunikationswege.

Bei Teamprove arbeiten wir schon viele Jahre remote und haben gute Erfahrungen mit einer gemeinsamen Online-Kaffeepause gemacht - einem Zeitfenster, in dem wir ganz zwanglos über den Tag plaudern und diskutieren. Über Dinge, die uns schwerfallen oder über die wir uns ärgern, über Erfolge, über Aktuelles und neue Ideen. Dieses Format bieten wir seit einigen Wochen auch als offenen „Online Coffee Break“ für Teamleiter, Scrum Master und Agile Coaches an. Für alle, die diese lieb gewonnene Büroroutine, die das soziale Miteinander stärkt, auch zu Hause fortzusetzen möchten. Für alle, die entspannten Smalltalk und Begegnungen „über den Tellerrand“ ihres Unternehmens hinaus vermissen. Und weil wir auch dieses Format immer besser machen möchten, haben wir Feedback von drei regelmäßigen Teilnehmern eingeholt:

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Aus der Teamprove Toolbox: Event Storming Workshops

„Wir haben die Aufgabe verstanden“, sind sich die Produktentwickler sicher. „Das haben wir doch ganz anders gemeint“, ärgern sich die Stakeholder Wochen später. „Das geht an den Wünschen unserer Kunden vorbei“, bemängelt der Vertrieb kurz vor der Markteinführung. Wenn die Fachabteilungen unterschiedliche Sprachen sprechen, sind Missverständnisse und Konzeptlücken vorprogrammiert. In meinen Projekten lege ich deshalb großen Wert auf intensive Kommunikation aller Beteiligten. Ich setze gerne „Event Storming“ ein: Das moderne Workshop-Format für interdisziplinäres Brainstorming hilft, Unklarheiten und Konzeptlücken bereits in einer sehr frühen Phase der Produkt- oder Prozessentwicklung zu entdecken und zu beseitigen. Außerdem macht Event Storming Spaß - und es funktioniert auch remote!

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Frankfurter ScrumTisch - goes visual!

„Aber ich kann doch gar nicht zeichnen!“ – diesen Satz höre ich oft, wenn wir in agilen Schulungen und Trainings empfehlen, mit Visualisierungen zu arbeiten. Ich möchte Menschen Mut machen, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken, denn mit ein paar Tipps & Tricks lassen sich die Basics nämlich sehr schnell erlernen. Letzte Woche am 3.3.2020 konnte dann endlich mein lange geplantes meetup zum Thema Visualisierung stattfinden und es war ein toller, kreativer Abend mit einer bunt gemischten Runde aus 20 Scrum Mastern, POs, HR-Verantwortlichen, Coaches und Freelancern.

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Aus der Teamprove Toolbox: Retrospektiven mit vielen Personen

Retrospektiven sind ein fester (und wichtiger!) Bestandteil der agilen Toolbox. Auch wir setzen sowohl für unser eigenes Team als auch in Kundenprojekten regelmäßig Retrospektiven ein, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterstützen. Deshalb wissen wir: Je größer die Runde wird, desto schwieriger ist die Planung und Durchführung von Retrospektiven. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Situationen, in denen der Austausch in einer größeren Runde sinnvoll und hilfreich ist, beispielsweise um über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg Einsichten zu einem komplexen Veränderungsprojekt zu gewinnen. Aber wie schafft man es, dass sich auch bei 15, 50 oder 500 Personen jede*r in die Retrospektive einbringen kann? Ob gemeinsam mit anderen Teams, mit Stakeholdern oder externen Projektpartnern, bereichsübergreifend oder vielleicht sogar unternehmensweit: Ich stelle in diesem Blogartikel zwei Retrospektiven-Methoden vor, die sich für große Retrospektiven ab 12 Teilnehmer*innen eignen.
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