Scrum Master Pairing: Von Kollegen lernen

„In 3 Tagen zum Scrum Master“: Tatsächlich ist für die Zertifizierung zum Scrum Master meist nur ein dreitägiger Workshop und das Bestehen des schriftlichen Abschlusstests nötig. Aber macht dieses Zertifikat – egal ob CSM (Scrum Alliance) oder PSM (scrum.org) – bereits einen guten Scrum Master? Nein. Das Zertifikat bestätigt, dass das nötige theoretische Basiswissen zum Scrum Guide vorhanden ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das Zertifikat ist keine Ausbildung und garantiert nicht, dass die gelernte Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Enttäuschung ist vorprogrammiert, wenn Unternehmen erwarten, dass es nach dem Workshop „läuft“. Um ein guter Scrum Master zu werden, benötigt es Zeit, Lern- und Verbesserungsbereitschaft und idealerweise die Wegbegleitung durch erfahrene Kollegen. Ich möchte Ihnen in diesem Blogartikel Scrum Master Pairing vorstellen, eine spezielle Form der kollegialen Fallberatung, mit der ich in der Scrum-Master-Praxis gute Erfahrungen gemacht habe.

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Scrum Master in Teilzeit: Wenn Unternehmen am falschen Ende sparen

Er sorgt dafür, dass das Team effektiv arbeiten kann. Er verbessert die Kommunikation, beseitigt Hindernisse und achtet darauf, dass alle Beteiligten die Scrum-Regeln und Scrum-Werte verstehen und einhalten. Er ist Coach, Berater und Servant Leader in Personalunion: der Scrum Master. Wer sich mit Scrum auseinandersetzt, weiß um die zentrale Bedeutung dieser Rolle für den Erfolg von Scrum. Wir erleben es jedoch in der Praxis immer wieder, dass Unternehmen aus Effizienzgründen versuchen, einen Entwickler aus Team A parallel als Scrum Master in Team B einzusetzen, sozusagen „in Teilzeit“. Die Argumentation: Außerhalb von Team A ist der Entwickler als Scrum Master schließlich neutral und gerät nicht in einen Zielkonflikt, oder?

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Teamprove Community: Unser Online-Scrumtisch ist gut gestartet!

„Ein guter Scrum Master ist wichtig!“ Stimmt. Leider macht ein Zertifikat allein noch keinen guten Scrum Master. Um diese berufliche Rolle auszufüllen, bei der es sehr stark um Führung, Begleitung und Kommunikation geht, ist neben Soft Skills auch viel Erfahrung nötig – idealerweise kombiniert mit einem Blick über den Tellerrand durch den kontinuierlichen Austausch mit Gleichgesinnten und den Einblick in andere Teams.

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Was ist eigentlich ... Definition of Done (DoD)?

Kennen Sie die Situation: In Meetings erhalten Sie vom Team Aussagen wie „Dieser Task ist so gut wie erledigt“ oder „Die User Story ist eigentlich fast fertig“. Wunderbar, alles „in time“ – doch am Ende des Sprints stellen Sie erstaunt fest, dass nur ein Teil der User Stories lieferbar ist. Das Problem: Ob ein Inkrement fertig ist, wird von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich definiert und interpretiert. Woher wissen Sie also, wann eine Aufgabe wirklich abgeschlossen ist? Was erwarten Kollegen oder der Product Owner? Um langwierige Diskussionen und unliebsame Überraschungen zu vermeiden, gibt es in agilen Teams das Artefakt „Definition of Done“ oder kurz „DoD“.

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So schreiben Sie richtig gute User Stories

Wenn Sie Software entwickeln, machen Sie sich regelmäßig Gedanken, wie Ihr Team mit den Wünschen, Ideen und Anforderungen des Auftraggebers umgeht. Gibt es ein Lastenheft und einen Projektplan? Arbeiten Sie sich vom Grobkonzept zum Feinkonzept? Oder arbeiten Sie schon agil? Dann kennen Sie sicherlich User Stories - eine beliebte und bewährte Variante in Scrum. Eigentlich ganz einfach: Anforderungen werden aus Nutzersicht so weit heruntergebrochen, dass sie auf eine DIN-A6-Karte passen. Trotzdem tun sich viele Teams anfangs mit User Stories schwer. Wie schreibt man also "gute" User-Stories?

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Agiles Testen: Wie es geht. Und warum es ohne nicht geht.

Klar, getestet wird Software schon immer. Auch bei klassischen Vorgehensmodellen ist Testen ein entscheidender Bestandteil des Qualitätsmanagements, denn mangelhafte Testprozesse sind nicht nur eine der Hauptursachen für Fehlfunktionen im Live-Betrieb, sondern auch für Effizienz-Einbußen: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass spät entdeckte Bugs die Arbeit des Entwicklerteams im Projektverlauf behindern.

Was aber macht agiles Testen so anders, dass ganze Bücher darüber geschrieben werden? Wie ändert sich das Selbstverständnis des Testers und welche Rolle spielt die Testautomatisierung?

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Teamprove-Lesetipps "Scrum"

Ergänzend zu unserem letzten Artikel zum Thema Scrum haben wir noch ein wenig in unseren Bücherregalen und Linklisten gestöbert und eine kleine Leseliste empfehlenswerter Bücher und Websites rund um das Thema Scrum für Sie zusammengestellt.

Download "Scrum: Teamprove Lesetipps" (PDF / 3 Seiten / 150 KB)

Gibt es Bücher oder Links, die Sie vermissen? Dann freuen wir uns über Ihre Ergänzungsvorschläge!

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Scrum. Oder die Kunst, doppelt so viel Arbeit in der halben Zeit zu schaffen.

„The Art of Doing Twice the Work in Half the Time“ – ein im wahrsten Sinne des Wortes viel versprechender Buchtitel des Scrum-Mitbegründers Jeff Sutherland. In der deutschen Übersetzung war der Verlag zwar nicht ganz so mutig, nichtsdestotrotz bringt auch der Titel „Die Scrum-Revolution“ das Ziel des agilen Frameworks zum Ausdruck: einen Umbruch im Unternehmen bewirken.

Aber was kann die Wunderwaffe Scrum wirklich? Eignet sich Scrum für jedes Projekt, jedes Unternehmen, jedes Team – auch für Sie?

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Wie werden wir agil? | Unternehmenskultur Teil 2

Kann man agile Unternehmenskultur lernen? Darüber diskutieren sich Experten und Praktiker die Köpfe heiß. Wir sind überzeugt: Ja, man kann. Aber der Wandel braucht Zeit. Und er benötigt einiges an Mitmachwillen im Team und im Management – die Bereitschaft zum Umdenken, die Bereitschaft betriebliche Abläufe zu verändern. Aber wie geht man die agile Transformation an? Gibt es überhaupt „den“ Königsweg?

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Die Karten auf den Tisch! | Aufwandsschätzung Teil 3

Aufwandsschätzung ist sinnvoll. So unser Fazit nach Teil 1 und Teil 2 unserer Serie. Auch die Begriffe „Story Points“ und „Velocity“ konnten wir (hoffentlich) verständlich erklären. Aber jetzt ab in die Praxis: Wie läuft das konkret in den Teams und welche Schätzmethoden haben sich bewährt? Wir werden in diesem Artikel einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Herangehensweisen geben und dann im Detail vor allem auf agile Schätzspiele wie den „Planning Poker“ eingehen.

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Was ist eigentlich ... eine Retrospektive?

Menschen machen Fehler. Und je komplexer das Projekt, desto höher die Fehlerquote. Aber der Anglizismus „Lessons Learned“ bringt es auf den Punkt - wir müssen dieselben Fehler nicht zweimal machen. Genau deshalb ist es sinnvoll, mit der Nabelschau eines Projekts nicht wie im klassischen Projektmanagement bis zum Ende zu warten, sondern bereits projektbegleitend zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. In agilen Projekten sind die sogenannten Retrospektiven Pflichtbestandteil des Projektablaufs, um Qualität und Effizienz zu erhöhen und das Team zu stärken. Aber wie läuft das genau?

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Was ist eigentlich ... intrinsische Motivation?

Jedes Unternehmen wünscht sich ein motiviertes Team - das gilt auch und ganz besonders im "War of Talents" um Fachkräfte. Aber wie schafft man das als Arbeitgeber? Eine Erkenntnis vieler Studien: Geld ist nicht alles, sondern für unsere Motivation spielen auch noch andere (häufig wichtigere) Faktoren eine Rolle. In dem Zusammenhang ist immer wieder von „intrinsischer Motivation“ die Rede – diesen wichtigen Fachbegriff nehmen wir deshalb etwas genauer unter die Lupe.

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Sind Sie ein Software-Kanban-Typ?

Sie möchten Ihre Softwareentwicklung verbessern - wissen aber noch nicht genau wie. Scrum ist in aller Munde – aber trotzdem können Sie sich zu den erforderlichen Veränderungen in Ihrem Unternehmen nicht so recht durchringen. Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiederfinden, sollten Sie über Software-Kanban nachdenken!

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Softwareentwicklung, quo vadis?

„Sehr geehrte Scrum-Day-Interessenten, leider ist der Scrum Day 2015 ausgebucht!“ Diese Meldung auf der Website des Veranstalters wird viele enttäuschen, die sich dieser Tage noch für den kleinen, aber feinen Fachkongress in Stuttgart akkreditieren möchten. Die große Resonanz überrascht uns nicht - agiles Projektmanagement boomt.

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