Warum Mütter hervorragende Scrum Master sind. Auch in Teilzeit.

„Hausfrauensammelbecken - so nennen viele Personalmanager eine Abteilung, in der mehrere weibliche Teilzeitkräfte arbeiten“, war im April 2016 im Karriereteil der ZEIT zu lesen. Hat sich in den letzten vier Jahren viel geändert? Ich glaube nicht. Erst kürzlich sprach sich der Personalverantwortliche eines agil arbeitenden Unternehmens in einem Interview strikt gegen Teilzeitkräfte aus. Gleichzeitig lesen wir Artikel über radikale Veränderungen der Arbeitswelt, über New Work und die Wünsche der Generation Z, über Work-Life-Balance, War for Talents und die 4-Tage-Woche. Denn ganz unabhängig vom Geschlecht steigt der Wunsch, im Beruf kürzer treten zu können, ohne Karriere-Einbußen hinnehmen zu müssen. Und: Über 40 Prozent aller Unternehmen klagen über einen Mangel an Talenten auf dem Arbeitsmarkt.

Aber wo treffen sich hier Theorie und Praxis, Wunsch und Wirklichkeit?

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„Dicke Luft“: Praxis-Insights aus dem Workshop Konfliktmanagement

„Kompetenz im Konfliktmanagement“ wird in vielen Stellenausschreibungen für Scrum Master gefordert. Egal ob es der unausgesprochene „Elefant im Raum“ ist oder offene Eskalation droht: Ohne Frage ist der Umgang mit unangenehmen Situationen im Team eine wichtige Aufgabe, der jeder Scrum Master gewachsen sein sollte. Gar nicht so einfach, denn Konflikte haben viele Gesichter, von latenter Antipathie und Frustration über Ärger und Angst bis hin zu verbaler Aggression oder klassischem „Mobbing“.

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Scrum Master in Teilzeit: Wenn Unternehmen am falschen Ende sparen

Er sorgt dafür, dass das Team effektiv arbeiten kann. Er verbessert die Kommunikation, beseitigt Hindernisse und achtet darauf, dass alle Beteiligten die Scrum-Regeln und Scrum-Werte verstehen und einhalten. Er ist Coach, Berater und Servant Leader in Personalunion: der Scrum Master. Wer sich mit Scrum auseinandersetzt, weiß um die zentrale Bedeutung dieser Rolle für den Erfolg von Scrum. Wir erleben es jedoch in der Praxis immer wieder, dass Unternehmen aus Effizienzgründen versuchen, einen Entwickler aus Team A parallel als Scrum Master in Team B einzusetzen, sozusagen „in Teilzeit“. Die Argumentation: Außerhalb von Team A ist der Entwickler als Scrum Master schließlich neutral und gerät nicht in einen Zielkonflikt, oder?

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