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in Remote Arbeiten von
Diese Frage habe ich während und "nach" der Coronakrise von einigen Führungskräften bekommen. Als Chef kann man bei den Mitarbeitern die im Homeoffice arbeiten nicht einfach vorbeikommen oder in der Kaffeküche sprechen. Das verunsichert. Wie sollen denn Führungskräfte damit umgehen? Ich bin sehr gespannt auf die Antworten der Community!

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von

Ich habe in meinen nun über acht Jahren Berufserfahrung gute Erfahrungen mit dem Ansatz von Google eines mindestens wöchentlich stattfindenden Events zwischen MitarbeiterINNEN und Führungskräften gemacht:

https://academy.nobl.io/how-googles-tgif-meetings-empower-employees/

Dieses kann in Corona-Zeiten und auch bei verteilten Unternehmen natürlich auch online stattfinden. Um auch dem Charackter einer Kaffeepause tribut zu zollen bieten dazu viele größere und kleinere Unternehmen zudem tägliche Blöcke in einem lockeren Rahmen an, um sich auszutauschen und mehr übereinander zu erfahren. Auch Teamprove bietet hierfür zweimal pro Woche ein entsprechendes Format für Interessierte: https://www.teamprove.de/blog/feedback-zur-daily-online-kaffeepause

Die folgende Übersicht enthält passend hierzu 25 beispielhafte Fragen, um mehr voneinander zu erfahren, sowohl zwischen MitarbeiterINNEN als auch von Führungskräften: https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/25-questions-that-will-help-you-know-your-teammates-better

Ich persönlich nutze zudem für meine remote betreuten Kunden einen persönlichen Online-LIVE-Raum während meiner Arbeitszeit, in den meine Kunden IMMER eintreten können, ähnlich einem Büro in einem Unternehmen, z.B. bereitgestellt über Zoom: https://support.zoom.us/hc/de/articles/203276937-Pers%C3%B6nliche-Meeting-ID-PMI-verwenden So besteht sehr unkompliziert die Möglichkeit sowohl miteinander zu sprechen, als auch sich zu sehen.

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Um dieser Unsicherheit entgegenzuwirken, glaube ich, dass eine regelmäßige Synchronisation notwendig ist. Beispielsweise durch ein wöchentliches oder auch tägliches Meeting mit allen Teammitgliedern. Hier kann man erkennen, woran gerade gearbeitet wird und ob ein gesetztes Ziel erreichbar oder gefährdet ist. Ich denke, dass dennoch auch der persönliche 1:1 Austausch wichtig ist, welcher z.B. in der Kaffeküche stattfinden würde. Hierzu kann man tägliche Kaffeküchen Meetings ansetzen, zu denen jeder erscheinen kann aber nicht muss. Oder auch einen Chat-Kanal mit dem Thema "Kaffeküche". Diese beiden Maßnahmen haben sich bei Teamprove bereits als gängiges Mittel etabliert und hilft meiner Meinung nach der Verunsicherung entgegenzuwirken. Um das ganze dann noch etwas mehr in eine vor-Ort-Situation zu verwandeln, hilft es natürlich, wenn beide Parteien eine Kamera besitzen und das ganze per Videochat passiert.

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